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Bandgeschichte GD


Bandgeschichte



1983 trafen sich der 11-jährige Billie Joe Armstrong und Michael Pritchard (alias Mike Dirnt) und wurden Freunde. Nachdem Billie Joe 1987 die Schule abgebrochen hatte, zogen er, Michael und John Kiffmeyer (alias El Sobrante, deren damaliger Schlgzeuger) zusammen in eine Wohnung und gründeten die Band Sweet Children. Die gleichnamige Single kam unter Skene! Records heraus.

1989 unterschrieben die Drei einen Plattenvertrag bei Lookout! Records - Green Day war geboren. Noch im selben Jahr veröffentlichten sie ihre erste EP "1,000 Hours". Im darauffolgenden Jahr nahmen sie die EPs "39/Smooth" und "Slappy" auf. Diese 3 EPs wurden zu ihrem ersten Album zusammengestellt, das originellerweise "1,039/Smoothed Out Slappy Hours" getauft wurde. Lookout! Records ermöglichte ihnen nun eine Tour, nach der John Kiffmeyer 1992 aber die Band verließ, um seinen Schulabschluss fertigzustellen. Frank Edwin Wright III (alias Tré Cool) wird nun Schlagzeuger und nimmt die restlichen Tracks für das Album "Kerplunk" mit Billie Joe und Mike auf.

1994 wechselten Green Day zu dem Majorlabel Reprise Records und veröffentlichten das Album "Dookie", nun ist Green Day weltbekannt. Die Singleauskopplungen "Longview", "When I Come Around" und vor allem "Basket Case" wurden zu Hits. Spätestens mit einem legendären Auftritt bei dem Woodstock-Revival-Festival, das in Schlamm und Stageinvasion, mit Blut und ausgeschlagenen Zähnen endet, werden Green Day zu Ikonen des Punk-Revivals und die mit weltweit 20 Millionen Alben kommerziell erfolgreichste der (mehr oder weniger jungen) amerikanischen Punkbands wie The Offspring, Bad Religion oder Rancid. Auch in Deutschland verkauft sich Green Day hervorragend und "Dookie" hält sich 32 Wochen in den deutschen Album-Top-10.

Das darauffolgende Album "Insomniac" ist mit 13 Mio. verkauften Platten immer noch äußerst erfolgreich, kommt aber nicht an "Dookie" heran. Auch musikalisch bietet "Insomniac" mehr vom gleichen ohne die großen Hits des Vorgängers aufweisen zu können. Im nachhinein betrachtet wirkt "Insomniac" wie ein unter Druck produzierter Nachfolger zu dem Megaerfolg "Dookie", der mit diesem nicht standhalten kann.

Richtigerweise nehmen sich Green Day für das Folgewerk "Nimrod" mehr Zeit und veränderen zum Teil auch ihren Stil, die Ballade "Good Riddance (Time Of Your Life)" wird zu einem Hit, der einen weiteren Schub zu noch größerer Bekanntheit erhält, als er in der letzten Folge der überaus erfolgreichen und viele Jahre laufenden amerikanischen Sitcom "Seinfeld" an populärer Stelle eingesetzt wird.

Langsam wird es still um die Punkband aus Kalifornien. "Warning" geht den Weg von "Nimrod" weiter und bemüht sich wiederum verschiedene Musikstile in den Poppunk der Kalifornier zu integrieren und reüssiert dabei, auch wenn die kommerziellen Höhen von "Dookie" nun nicht mehr erklommen werden. 2001 folgte ein Best-Of-Album mit 2 neuen Songs, 2002 dazu passend mit "Shenanigans" eine Platte mit B-Seiten.

Im Jahr 2004 erscheint "American Idiot" und markiert einen unverhofften Höhepunkt in der Bandgeschichte. Die "Punk-Oper" mit einigen neun Minuten langen Stücken erzählt eine Geschichte über Verzweiflung mit Bezug auf die US-amerikanische Regierung und übt unverhohlen wie im Titeltrack Kritik. Das erstaunliche dabei: American Idiot wird unvermittelt zum größten Erfolg ihrer Karriere und bewegt sich wieder in den Verkaufsregionen vom zehn Jahre zuvor veröffentlichten "Dookie" und erntet sogar mehr Anerkennung in der Mainstream-Presse. Auch landen Green Day mit "American Idiot" erstmals sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Großbritannien auf Platz 1 der Albumcharts - selbst "Dookie" kletterte nur auf den zweiten Rang.

Die seit "Dookie" (20 Mio.) stetig abfallenden Verkaufszahlen (Insomniac: 13 Mio, Nimrod: 8 Mio, Warning: 4 Mio) werden durch "American Idiot"s 14 Millionen Exemplare in den Schatten gestellt.


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Quelle: http://www.indiepedia.de/index.php/Green_Day
 
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